Medienbildung

Nun ist meine Artikelserie zum Thema “Medienbildung in der Kita” in der Zeitschrift klein&groß abgeschlossen (Hefte 1, 2+3, 4, 5 in 2012). Der Zugang zum Thema erfolgt in diesen Beiträgen einmal nicht über die verschiedenen Medienarten (z.B. Fernsehen, Fotografie, Buch, Computer…), sondern über Strategien der medienpädagogischen Arbeit mit Kindern in Kindertageseinrichtungen:

  1. Gespräch über Medien und Medienerfahrungen
  2. Produktive Arbeit mit Medien
  3. Nutzung und Ausprobieren von Medienangeboten
  4. Kritische Beurteilung von Medien

Dieser Zugang macht Medien als integralen Bestandteil der Bildungsarbeit in Kindertagseinrichtungen sichtbar – und nicht als vom Alltag losgelöste Vorhaben. Medienpädagogik bedeutet eben nicht nur, den Kindern ab und zu ein altersgerechtes Computerspiel in der Computerecke anzubieten, sondern auch mit Kindern ins Gespräch zu kommen über ihre Medien und sie dabei zu unterstützen, sich Medien als Werkzeuge wie Hammer und Buntstift zu eigen zu machen. Medienpädagogik bedeutet aber auch, die Neugier der Kinder auf Medienprodukte als etwas Positives willkommen zu heißen und ihnen den Spaß daran nicht zu verderben.

Wir sind bester Studiengang!

Unser Studiengang “B.A. Frühkindliche inklusive Bildung (BiB)” wurde vom Stifterverband für die deutsche Wissenschaft als bester Studiengang ausgezeichnet. Im Wettbewerb “Cum Laude” waren Studierende aus ganz Deutschland aufgerufen, in ihren Augen lobenswerte Studiengänge vorzuschlagen.In einer Auswahlkonferenz am 28. November in Berlin stellten sich neun Studiengänge einer Jury, die vorwiegend studentisch besetzt war. BiB erhielt die Auszeichnung “Summa Cum Laude”. Die Begründung; “Die Jury lobte an dem Studiengang die konsequente Ausrichtung an der Leitidee der Inklusion, das heißt an einer Pädagogik der Vielfalt, die Unterschiede der Lernenden – etwa in Begabung oder Behinderung, Geschlecht oder sozialer Herkunft – Wert schätzt und als gegenseitige Ergänzung versteht. Nicht nur die Lehrinhalte sondern auch die gesamte Studiengangsgestaltung und die Prüfungsformen setzen das Prinzip der Inklusion schlüssig um. Darüber hinaus beeindruckte der kollegiale Umgang von Lehrenden und Lernenden, die auf Augenhöhe ihre Anregungen für eine Weiterentwicklung des Studiengangs einbringen können.”

Für uns als Lehrende ist die Auszeichnung Ansporn und zugleich Verpflichtung zur weiteren Qualitätsverbesserung!

http://www.stifterverband.org/wissenschaft_und_hochschule/auszeichnungen_und_preise/cum_laude/index.html